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Tuesday, November 13, 2012

Gustave Caillebotte, mécène bourgeois impressionniste

Caillebotte est mort jeune, à 46 ans, et n’est pas particulièrement connu du grand public bien qu’il ait fait partie des impressionnistes. Issu d’une famille bourgeoise parisienne, il n’a jamais eu à se soucier des lendemains, se tenait loin de Montmartre et des cocottes parisiennes et ne peignait pas pour vivre mais pour son plaisir personnel. Fasciné par la vie citadine, par la modernité qui envahit Paris, ses toiles sont simples, sans artifices et sans cette sensation d’esprit tourmenté qu’on rencontre chez Van Gogh par exemple.

Peut-être sont-elles trop simples. Qui serait réellement intéressé aujourd’hui par des vues de maisons campagnardes bourgeoises entourées de fleurs ou de couples se promenant dans un Paris au ciel gris ? Caillebotte a essayée de contrebalancer l’influence de ses origines sociales en représentant ponctuellement des ouvriers au travail, des raboteurs de parquet en plein effort, dont les muscles tendus prouvent l’effort accompli.

 


Gustave Caillebotte, Raboteurs de parquet, 1875.
Huile sur toile, 102 x 147 cm.
Musée d'Orsay, Paris.


 


Gustave Caillebotte, Rue de Paris. Jour de pluie, 1877.
Huile sur toile, 212 x 276 cm.
Art Institute of Chicago, Chicago.


 

Caillebotte pourtant est à redécouvrir pour deux raisons. D’abord, ses tableaux sont si précis et leur angle si inhabituels, que l’on ne peut s’empêcher de faire le rapprochement avec la photographie ou des plans cinématographiques. Le peintre avait un regard sur la perspective qui est digne du cinéma actuel. La deuxième raison est le scandale provoqué par le legs de sa collection impressionniste à l’État français, qui n’a pu qu’accepter ses œuvres choquantes tout en les maintenant à l’abri des regards pendant plusieurs années. La richesse du peintre a finalement profité à ses compagnons peintres. Sans lui qui sait si les plus grands tableaux impressionnistes n’auraient pas fini chez des collectionneurs américains friands d’art français à l’époque ?

Pour redécouvrir le travail de ce peintre, vous pouvez vous rendre à l’exposition Caillebotte de la Schirn Kunsthalle de Francfort jusqu’au 20 janvier 2013, ou consulter les livres L’Impressionnisme et Caillebotte (en allemand seulement).

Tuesday, October 9, 2012

Zwischen Realismus und Impressionismus, zwischen privatem undöffentlichem Raum

Der französische Impressionismus hat viele große Namen hervorgebracht: Bazille, Cézanne, Degas, Gauguin, Manet, Monet, Sisley, Morisot, Pizarro und Renoir, um nur einige zu nennen. Sie alle waren Impressionisten, strebten nach einer Erneuerung der Kunst, waren der Freilichtmalerei verpflichtet und trotz gleicher Ziele war doch jeder für sich einzigartig. Ergänzen Sie der (Un-)Vollständigkeit halber diese Aufzählung noch um einen weiteren Künstler, der in der deutschen Kunstgeschichte erst in den letzten Jahren wirklich Beachtung fand: Gustave Caillebotte (1848-1894).

Der Künstler, der bisher noch mehr Bedeutung als Mäzen und Sammler erlangte und in enger Freundschaft zu Monet, Renoir und Sisley stand, wurde zum ersten Mal 1994 in einer größeren Ausstellung in Paris gewürdigt. Sein Werk ist ohne Zweifel impressionistisch. Doch ist es nicht nur seine Themenwahl, es sind nicht nur die alltäglichen Szenen, die unwillkürlich die Assoziation zum Realismus implizieren. Es ist auch seine fotografische Perspektive, mit der er das Leben in den Cafés, in den Straßen und auf den Pariser Boulevards auf die Leinwand bannt.

Den Stadtansichten stehen Porträts, Interieurs und Landschaften gegenüber, die ebenso zwischen fotografischem Realismus und malerischem Impressionismus balancieren. Der private Raum findet gleichermaßen zur Darstellung wie der öffentliche Raum – und immer wahrt Caillebotte eine gewisse hinreißende Intimität, in der wir uns gern verlieren.

 


Rue de Paris, temps de pluie
(Paris, an einem Regentag), 1877.
Öl auf Leinwand, 212,2 x 276,2 cm.
Art Institute, Chicago.


 

Caillebotte: Ein Künstler zwischen Realismus und Impressionismus oder eher zwischen Fotografie und Malerei? Die SCHIRN Kunsthalle Frankfurt am Main stellt ab dem 18. Oktober unter dem Titel Gustave Caillebotte. Ein Impressionist und die Fotografieden lange von der Kunstgeschichte vernachlässigten Künstler aus.

Sollten Sie keine Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung haben, können Sie aber alternativ Caillebottes künstlerischen Werdegang auch von zu Haus aus nachverfolgen. Grundlage dafür kann etwa der vom Verlag Parkstone-International aufgelegte Titel Caillebotte mit seinen vielen Detailansichten im handlichen Druckformat sein.

Entre naturalismo e impresionismo: Caillebotte

Debo admitir que cuando, hace no mucho, mi jefe me nombró a Caillebotte, no sabía de quién me estaba hablando, mucho menos su nacionalidad o el movimiento estético al que pertenecía (y no digamos cómo escribirlo). Pero Google existe por una razón, así que hice una búsqueda y me quedé sorprendida al ver que, aunque no conocía el nombre del artista, las imágenes me eran muy familiares. Y es que con Caillebotte pasa como con las canciones clásicas, que todo el mundo las conoce pero poca gente es capaz de decir el intérprete/autor.

Este acaudalado impresionista tuvo parte de culpa del éxito de sus compañeros y luego cayó en el olvido (¿quizá por su toque naturalista?). Y digo que tuvo culpa porque se convirtió en su mecenas, además de amigo y colaborador, y no contento con eso, a su muerte donó su colección al Estado.


Calle de París, día lluvioso, 1877.
Óleo sobre lienzo, 212,2 x 276,2 cm.
Art Institute, Chicago.


Es precisamente esta mezcla de impresionismo y naturalismo lo que, a mi parecer, lo hace interesante y le da ese aspecto de fotografía a sus obras. Eso, además de los temas elegidos, claro, ya que como buen impresionista se dedicó a retratar el París urbano, pero lo hizo con un aire más del siglo XX que del XIX (hay quien afirma que le recuerda a Hopper, y no me parece una comparación desacertada).

La exposición «Gustave Caillebotte. An Impressionist and Photography» del Schirn Kunsthalle de Fráncfort del Meno hace especial hincapié en este aspecto fotográfico; tanto que expone, junto a las obras de Caillebotte, fotografías de finales del siglo XIX y principios del XX. Si tienes un rato, puedes acercarte y maravillarte con la obra de este no tan conocido pintor. O si lo prefieres, puedes hacerte con este libro de Nathalia Brodskaya.

Caillebotte

Man muss auch in dickleibigen oder vielbändigen Lexika lange nach Informationen über Gustave Caillebotte (1848-1894) suchen, bevor man meistens recht dürftige Auskünfte erhält. Am ehesten findet man sie in den zeitgenössischen Exemplaren der Zeitschrift Le Yacht, die über den begeisterten Segler und erfahrenen Bootsbauer, der auf die über zwanzig von ihm entworfenen und gebauten Yachten zu Recht stolz war, berichten. Anfangs segelte er auf der Seine, später aber von seinem normannischen Domizil aus sowie von Le Havre oder Trouville, dem Nachbarort des damals recht mondänen Badeortes Deauville, als erfolgreicher Regattateilnehmer vor der Küste der Normandie.

Sein Selbstporträt (etwa 1892; Musée d’Orsay, Paris) zeigt einen selbstbewussten, wettergewohnten Mittvierziger, weist aber nicht darauf hin, dass er ursprünglich – so wie manch anderer Maler auch – Jura studiert und dieses Studium auch erfolgreich abgeschlossen hat. Neben der Schule, dem späteren Studium und der anschließenden Teilnahme am Preußisch-Französischen Krieg von 1870/1871 hatte sich Caillebotte schon recht frühzeitig dem Zeichnen zugewandt und begann auch bald, seine künstlerischen Ideen auf Ölgemälde zu übertragen. Eines seiner frühesten bekannten Bilder, in dem das zeichnerische Element noch recht deutlich hervortritt, stammt von seiner Italienreise und zeigt eine Pferdekutsche auf sandiger Landstraße mit dem Vesuv im Hintergrund (Straße bei Neapel; um 1872; Privatsammlung).

Mit seiner sportlichen Leidenschaft war das Sammeln von Kunstwerken sehr eng verbunden, und durch diese Begeisterung war der gutsituierte Caillebotte mit den seinerzeit heftig umstrittenen, von ihm stark geförderten Impressionisten in Berührung gekommen und zu ihrem Mäzen und Organisator ihrer Ausstellungen geworden. Er schloss nicht nur lebenslange Freundschaften mit Claude Monet (1840-1926), Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) und Camille Pissarro (1830-1903), sondern näherte sich im Lauf der Zeit auch deren Malweise an. So weisen seine Werke einen realistisch-impressionistischen, gelegentlich nahezu fotografischen Stil auf. In seinen Themen findet sich neben Porträts, Genre-und Landschaftsbildern häufig und wie selbstverständlich das ihm vertraute Element Wasser – Flüsse, Seen, das Meer. So etwa in Segelboote bei Argenteuil (um 1888, Paris, Musée du Louvre) oder in seinem farbenprächtigen Ruderer auf der Yerres (1877; Privatbesitz).

Seine Leidenschaft für die Malerei spiegelt sein Werk. Es umfasst trotz seines kurzen Lebens etwa 500 Arbeiten, die er eigentlich alle dem Staat hinterlassen wollte, der aber einen Großteil davon ablehnte und nur einige wenige übernahm, deren Großteil sich mittlerweile und üblicherweise im Musée d’Orsay befindet. Ab dem 18. Oktober 2012 unter dem Titel Gustave Caillebotte. Ein Impressionist und die Fotografie sind seine Werke aber in der SCHIRN Kunsthalle in Frankfurt am Main zu sehen.

Sollten Sie keine Gelegenheit zum Besuch dieser Ausstellung haben, können Sie alternativ Caillebottes künstlerischen Werdegang auch von zu Hause aus nachverfolgen. Grundlage dafür kann etwa der vom Verlag Parkstone-International aufgelegte Titel Caillebotte mit seinen vielen Detailansichten im handlichen Druckformat sein.

Let's Be Alone Together

You know what one of my favourite movies of all time is? Closer. It’s dark, it’s dirty, it’s intimate, it’s lonely, it’s sad, it’s beautiful, it’s true. “Anna’s” photography exhibit is one I would have visited again and again – you know, if it had been real – especially the image of “Alice”. What other artist makes me feel all of the same emotions? The Impressionist/Realist, Gustave Caillebotte.

Caillebotte’s On the Pont de l’Europe (below), to me anyway, represents a man that has lost something near to him, whether he threw it away or it crumbled into a pile of rubble, the point is that he stands alone on this bridge viewing the Saint-Lazare train station in the cold while others pass him by. When else does one notice the rivets and girders of a bridge than when they’ve got nothing left to see but the smallest things in front of them? I guess that’s what “missing the forest for the trees” hints towards, but sometimes you need to start with the smallest details and work your way out – out of your head, out of the forest, just out.

 


Gustave Caillebotte, On the Pont de l’Europe, 1876–1877.
Oil on canvas, 105.7 x 130.8 cm.
Kimbell Art Museum, Fort Worth.


 

And this woman? She’s had a long day at a dead-end job she despises; she comes home and just wants to enjoy being nude in her own space, all the while wondering if her partner is having an affair with their secretary.

 


Gustave caillebotte, Nude on a Couch, c. 1880.
Oil on canvas, 129.54 x 195.58 cm.
The Minneapolis Institute of Arts, Minneapolis.


 

Haven’t we all been here? Maybe not staring at the Saint-Lazare or wondering about our significant others having affairs, but alone in the sense of lonely not just by one’s self. Haven’t we all watched raindrops trickle down a window sill or stared idly at a wall or telephone waiting for one of them to do something? Perhaps we’ve channelled Bridget Jones, drank a half a bottle of wine, and sang loudly to ourselves? I’m not saying I’ve done one or all of these things, but you can’t deny you’ve been there.

Visit the Schirn Kunsthalle Frankfurt to see Caillebotte’s realistic, beautiful, and sometimes sad images from 18 October through 20 January 2013 and realise everyone has days like these. If you’d rather focus on the happier and brighter side of life though, check out this airy and colourful ebook on Impressionism.

 

-Le Lorrain Andrews

 

Friday, September 14, 2012

Gustave Caillebotte : tra pittura e fotografia.

Nato nel 1848 e pittore del movimento impressionista, Gustave Caillebotte era anche risconociuto come mecenate (dato da un notevole patrimonio lasciato dal suo padre) e generoso benefattore per i suoi amici pittori, Monet, Degas, Renoir e Pissaro, acquistando le loro opere.

Appassionato di fotografia, lo stile di Caillebotte è tanto più realista che quello dei suoi amici impressionisti. Si potrebbe dire che ha anticipato la perspettiva fotografica, rappresentando, delle scene della vita quotidiana, delle persone, in sospensione nel tempo, in un momento d’istantaneità, usando un colore chiaro e una luce quasi vera. Era importante il legame con la tradizione realistica.

Caillebotte rappresenta dal suo punto di vista il nuovo Parigi, quello moderno, ristrutturato da Haussmann, con i grandi “boulevards”, i parchi, insomma un’altra società. Insista sul fatto che le due categorie sociali : la classe borghese e quella operaia possono frequentare i stessi quartieri, pero mescolarsi rimane un’altro problema.

Si possono osservare nell’opera seguente i borghesi da un lato, i lavoratori che guardano verso il mondo industriale dall’altro. Se pensiamo bene, il punto di vista di Caillebotte era futurista. Le cose non sono combiate tanto oggi. La sua opera è originale nel senso che ne risulta una noia e una solitudine estrema dei personaggi.


Gustave Caillebotte, Il ponte dell’Europa, 1876,
Olio su tela, 125 x 181 cm.
Musée du petit Palais, Genève.


L’analisi della classe sociale fa parte dello stile di Caillebotte. Mostra la sua visione degli uomini.

La sua prima opera, I piallatori di parquet è stata un’elemento choc. Il soggetto (operai lavorando in un appartamento borghese) è stato considerato come provocazione ed è stato rifiutato al salone du 1875. La realtà non si voleva accettare. Almeno si doveva rappresentare.


Gustave Caillebotte, I piallatori di parquet, 1875,
Olio su tela, 102 x 146,5 cm.
Musée d’Orsay, Paris.


Se vi piaciono, la pittura impressionista, la fotografia, la realtà di quello che fu il Parigi moderno della fine del XIXe e  dell’inizio del XXe secolo, vi do tutti appuntamento in Germania, al Schirn Kunsthalle di Frankfurt dal 18 ottobre 2012 al 20 Gennaio 2013 per la mostra Gustave Caillebotte.

Tuesday, September 11, 2012

Caillebotte: la tirelire des impressionnistes

A l’époque, Gustave Caillebotte est considéré comme un grand mécène du mouvement impressionniste qui, grâce l’héritage reçu de son père, eut la possibilité de se procurer les oeuvres de ses amis impressionnistes et de payer le loyer de l’atelier de Monet. Ce n’est qu’après sa mort que Caillebotte est reconnu comme l’un des grands maîtres de l’Impressionisme en plus de son statut de grand maître financier ( il venait régulièrement en aide à ses amis en les soutenant financièrement).

Bien que Caillebotte fasse partie du mouvement impressionniste, son style diffère de ses contemporains : Degas, Monet, Renoir, et Pissarro, parmi lesquels il a exposé lors de la seconde exposition impressionniste de 1876. Son intérêt pour la photographie se ressent à travers sa peinture grâce à sa capacité à saisir un instant précis de façon réaliste.


Gustave Caillebotte, Rue de Paris, Temps de Pluie, 1877.
Huile sur toile, 212 cm x 276 cm.
Art Institute of Chicago, Chicago.


Caillebotte, comme ses contemporains, représente un Paris nouveau, modernisé par Napoléon III et Georges Eugène Haussmann. Le Paris que tout le monde connaît aujourd’hui, avec ses  grandes avenues bordées d’arbres et ses espaces verts.

Cependant, contrairement à ses amis impressionnistes, Caillebotte souhaite peindre ce nouveau Paris de manière encore plus réaliste. Le ciel gris, la pluie, les rues pavées de son tableau Rue de Paris, Temps de Pluie, accentuent la sensation de monotonie du quotidien et de tristesse que l’on ressent au premier regard. Pour le peintre, cette nouvelle ville métropolitaine, au plan méticuleux et si esthétique, est comme le quartier des Sims : parfait de l’extérieur, mais seul de l’intérieur.


Gustave Caillebotte, Les Raboteurs de parquet, 1875.
Huile sur toile, 102 cm x 146.5 cm.
Musée D'Orsay, Paris.


Caillebotte est également  reconnu pour avoir introduit un nouveau sujet à ses peintures : la classe ouvrière. Thème pour lequel il porte un grand intérêt. Il faut savoir qu’à l’époque, grâce au nouveau chemin de fer et à la Révolution industrielle en France (1815-1860), il y a eu une grande migration des ouvriers de la campagne vers Paris.

Jusque-là, seuls les fermiers et les paysans sont représentés, c’est pourquoi, en 1875, le Salon refuse son œuvre intitulée Les Raboteurs de parquet, prétextant que le sujet est vulgaire. La réalité décrite par Caillebotte, les conditions ouvrières, la tristesse ainsi que la pauvreté de ce nouveau Paris ne veulent pas être reconnues.


Si vous souhaitez voir les oeuvres de Caillebotte et sa représentation de la fin du 19ième siècle et du début du 20ième siècle, rendez-vous au Schirn Kunsthalle Frankfurt du18 octobre 2012 au 20 janvier 2013 pour l’exposition de Gustave Caillebotte. Vous pourrez également en apprendre plus sur les impressionnistes en feuilletant ce livre.


Caillebotte, un impresionista con calidad fotográfica

Gustave Caillebotte falleció demasiado joven. Su vida transcurrió entre 1848 y 1894, en esa convulsa época de transformaciones, conflictos y replanteamientos que fue el siglo XIX. Estudió derecho, pero rechazó su formación como jurista para dedicarse a retratar la vida moderna francesa y a pintar sensaciones junto a los pioneros del arte impresionista. La herencia que recibió tras el fallecimiento de su padre le permitió convertirse en el gran mecenas de Degas, Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Cézanne y Sisley, entre otros, cuyas obras legó al Estado francés. Como muchos de sus amigos impresionistas, abandonó la despiadada ciudad para retirarse al barrio de Petit Gennevilliers, a orillas del Sena, donde cultivó un bello jardín, se refugió en la naturaleza y practicó el remo con pasión.

De algún modo, su labor de mecenazgo ensombreció su propia carrera artística. Tal como afirma el personaje más pedante y estirado de la película Midnight in Paris, la declaración de amor de Woody Allen a la ciudad de la luz, es posible que Caillebotte sea el impresionista más subestimado de todos. Quizá la más conocida de sus obras sea Los acuchilladores de parqué, que formaba parte de la colección que el gobierno de Francia rehusó aceptar durante los tres largos años que duró la «affaire Caillebotte». Este cuadro también había sido rechazado por el jurado del Salón de 1875, ya que fue una de las primeras representaciones artísticas del proletariado, un tema a todas luces «vulgar».

 


Gustave Caillebotte, Los acuchilladores de parqué, 1875.
Óleo sobre lienzo, 102 x 146,5 cm.
Musée d’Orsay, París.


 

La alineación de las tablas del parqué y el torso desnudo de los trabajadores son reveladores de su formación académica junto a Léon Bonnat, pero la elección del tema es radical y sigue la línea de los maestros realistas Millet y Courbet. No obstante, las pinturas de Caillebotte no articulan un discurso social, moralizador ni político como los obreros del campo y los campesinos de los anteriores; más bien al contrario, recrean una atmósfera de serenidad, una especie de descanso vital en medio de la agitación. Por otro lado, Caillebotte seleccionaba perspectivas arriesgadas y extrañas y sus encuadres no delimitaban escenas completas. Para la Schirn de Fráncfort del Meno este uso audaz de las técnicas de representación de la profundidad convierte a Caillebotte en un pionero del uso de los medios fotográficos que se pusieron en práctica en los años veinte y así nos lo presenta en la exposición «Gustave Caillebotte. Ein Impressionist und die Fotografie» (Gustave Caillebotte. Un impresionista y la fotografía) que se inaugurará el próximo 18 de octubre y estará abierta hasta el 20 de enero del próximo año.

La muestra incluye cincuenta cuadros y dibujos de Caillebotte y los compara con las instantáneas de fotógrafos contemporáneos y de los genios que revolucionaron el mundo de la fotografía y desecharon los convencionalismos, como André Kertész, László Moholy-Nagy, Alexander Rodchenko y Wols. Esta es precisamente la faceta más rompedora de Caillebotte: su significativa relación con la formación de nuevas visiones. Sus obras no sólo son un registro de lo que vieron sus ojos, sino que enseñan al espectador a mirar con ellos.

Henri Cartier-Bresson, el padre del periodismo fotográfico moderno, afirmó que «sacamos fotos de cosas en constante proceso de desaparición, y una vez que han desaparecido, no hay forma humana de hacerlas volver». Y así es, las fotografías, como los cuadros, nos permiten acceder a realidades que ya no existen, a fragmentos de la realidad que nunca volverán, a las vidas de quienes veían y quienes fueron vistos. Quien tenga alma de burgués parisino decimonónico y espere que tres hombres descamisados vengan a acuchillarle el parqué, puede esperar sentado... o puede hacerse con un ejemplar de este libro de Nathalia Brodskaya para regodearse en la vida moderna del siglo XIX a través de los ojos de los grandes impresionistas.

 

Caillebotte: Sugar Daddy of Impressionism

During his time, Gustave Caillebotte was known as a great supporter of the Impressionist movement. He had quite a bit of money due to a hefty allowance and inheritance from his father, which allowed him to purchase the works of his fellow Impressionists, subsidise several exhibitions, and even pay the rent for Monet’s studio. It wasn’t until after his death that Caillebotte was finally recognised as one of the great masters of Impressionism rather than simply a piggy bank for his friends. I suppose it’s typical for artists not to receive recognition and acclaim during their time, but it’s too bad that Caillebotte’s groundbreaking style, a mix between Realism and Impressionism, was clouded by his role as the Sugar Daddy of Impressionism.

Although classified as an Impressionist, Caillebotte’s style clearly differs from his counterparts such as Degas, Monet, Renoir, and Pissarro with whom he displayed his works at the second Impressionist exhibition in 1876. Many—myself included--consider him more of a Realist than an Impressionist. Due to Caillebotte’s passion for photography, his paintings often resemble photographs, capturing a single, fleeting moment in time quite realistically.


Gustave Caillebotte, Paris Street, Rainy Day, 1877.
Oil on canvas, 212 cm x 276 cm.
Art Institute of Chicago, Chicago.


Like his contemporaries, Caillebotte captured images of a rapidly changing Paris, the result of Napoleon III and Baron Georges-Eugene Haussmann's urban renewal project. Beautiful, tree-lined boulevards, green spaces and gardens, and modern public facilities arose, paving the way for the beautiful, dreamy Paris we all know today. However, unlike his fellow Impressionists, Caillebotte attempted to depict the new Paris in a more realistic way; his paintings often create a feeling of alienation and sorrow (Paris Street, Rainy Day, above). For him, the new metropolitan city, with its meticulously planned layout and design, was something like a SimCity—perfect from the outside, lonely from the inside.


Gustave Caillebotte, The Floor Scrapers, 1875.
Oil on canvas, 102 cm x 146.5 cm.
Musée D'Orsay, Paris.


Caillebotte is also known for introducing a new subject matter: the urban working class. As a result of the new railway and the Industrial Revolution in France (1815-1860), there was a huge migration of workers from the countryside to Paris. This new social class, la class ouvrière or the working class, became a fascination of Caillebotte’s. However, up to this point, the only portrayals of working-class life had been of peasants and farmers from the countryside. Hence, it came as no surprise that the Salon rejected The Floor Scrapers (above) in 1875, deeming it vulgar and offensive. They simply did not want to accept the reality—the sorrow, the poverty, and the brutal working conditions—of their new and improved Paris that Caillebotte so desperately wanted to portray through his work.



Want to see Caillebotte’s works and some outstanding photography from the late 19th and early 20th centuries? Head over to Schirn Kunsthalle Frankfurt between 18 October 2012 and 20 January 2013 for their exhibit Gustave Caillebotte. An Impressionist and Photography. You can also check out our ebook on Impressionism by Nathalia Brodskaya to learn more.

 

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