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Monday, July 8, 2013

Keep It Simple, Stupid

Although Valentine’s Day is not in the near future, it appears that love is in the air. Last Saturday, 6 July, the UK celebrated its National Kissing Day.

As an American, can you imagine my surprise to learn that Brits dedicate an entire day to snogging (that’s British for kissing)? For my fellow non-Brits who don’t know how to celebrate this holiday, I browsed the Internet for helpful tips, and I compiled a list of what apparently are the worst kisses:

  1. The Chicken Peck: attack of the little pecks, no further action

  2. The Washing Machine: tongue rolls around uncontrollably like a spin cycle

  3. The Biter: when the other person bites you so much, that you walk away with bloody and pained lips

Friday, May 31, 2013

Liebe ist...

Einerseits ein tief verankertes, menschliches Grundbedürfnis, das uns alle vereint,und andererseits eines der wohl rätselhaftesten und unerklärlichsten Phänomene im Universum. Die Auffassungen darüber, was wir unter Liebe verstehen dürfen, könnten kaum weiter auseinander gehen. Dies mag nicht zuletzt an den vielfältigen Ausprägungen liegen, in denen uns diese auf geistiger, körperlicherund seelischer Anziehung beruhende Emotion begegnet. Denn die Annahme, dass sich Liebe allein auf zwischenmenschliche Gefühlsbeziehungen beschränkt, ist weit gefehlt. Das Spektrum an potentiellen Adressaten für den Überschuss an persönlicher Zuneigung ist schier unbegrenzt. Wussten Sie beispielsweise, dass Agalmatophilie als wissenschaftlicher Fachbegriff die starke Affinität und sexuelle Anziehung zu (überwiegend nackten) Statuen bezeichnet? Oder dass auch die Liebe zu Teddybären, die so genannte Arktophilie, als psychologisches Phänomen eingehend erforscht ist? Auch Papier (Paperphilie), der Papst (Papaphilie), Friedhöfe und Todesriten (Taphophilie) sowie Duschen und Vollbäder (Taphophilie) können Auslöser für emotionale Hingabe oder sexuelle Erregung sein.

Das Mysterium Liebe in seinen unterschiedlichen Facetten zu beleuchten, haben sich auch die Kuratoren der Ausstellung „All You Need Is LOVE“, die noch bis 1. September 2013 im Mori Art Museum in Tokio zu sehen ist, zum Ziel gesetzt. Die Sonderausstellung findet anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Museums statt und umfasst über 200 Werke aus unterschiedlichen Epochen und Kunststilen.

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Jean-Honoré Fragonard, Der gestohlene Kuss, um 1780
Öl auf Leinwand, 45 x 55 cm.
Eremitage, St. Petersburg.

Thursday, February 14, 2013

Der Anfang aller Kunst ist die Liebe (Hermann Hesse)

Rote Rosen, teure Pralinen, Parfüm oder Teddybären? Der Valentinstag ist der Tag, an dem wir uns darauf besinnen, dass kleine Geschenke die Freundschaft und vor allem die Liebe erhalten. Doch mal ehrlich, wer auf dem Heimweg schnell mal an der Tankstelle anhält, um Rosen oder Schokolade zu kaufen, der hat vermutlich etwas missverstanden.

Bereits im alten Rom wurden im Gedenken an Juno, der Schutzgöttin der Ehe und Familie, am 14. Februar die Frauen in der Familie mit Blumen überrascht. Christlichen Überlieferungen zufolge geht der Tag der Liebenden allerdings auf eine sehr tragische Geschichte zurück: Der italienische Priester Valentin von Rom (in anderen Überlieferungen der Bischof Valentin von Terni) hatte im 3. Jahrhundert nach Christus sein Leben mehrmals für die Liebe aufs Spiel gesetzt, und dass nicht mal für seine eigene Liebe: Dem Mythos zufolge predigte er, dem bestehenden Verbot des Kaisers Claudius II. zum Trotz, das Evangelium und traute mehrere Paare im christlichen Glauben, darunter auch Soldaten, die nach dem Willen des Kaisers eigentlich unverheiratet bleiben sollten. Am 14. Februar 269 ließ ihn der Kaiser schließlich enthaupten und machte Valentin so zum Märtyrer, zum Beschützer der Liebenden.

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Suzanne Valadon, Adam und Eva, 1909.
Öl auf Leinwand, 162 x 131 cm.
Centre Pompidou, Paris.


Nachdem er die Paare getraut hatte oder wenn Rat und Trost Suchende zu ihm kamen, soll Valentin diesen bunte Blumensträuße aus seinem eigenen Klostergarten übergeben haben. Aus diesem Brauch heraus hat sich in unserer Zeit ein Milliardengeschäft für den Einzelhandel und vor allem für die Blumenindustrie entwickelt. Der Valentinstag hat schon vor einigen Jahren den Muttertag als umsatzstärksten Verkaufstag des Jahres abgelöst. Und der Valentinsindustrie kann sich kaum einer entziehen. Oder vielleicht doch?

Der Valentinstag sollte uns dazu auffordern, kreativ zu werden, etwas zu riskieren und den ersten oder nächsten Schritt in der Liebe zu wagen. In der Liebe sind es doch oft die kleinen Gesten, die wirklich zählen. Ein selbst gepflückter Blumenstrauß aus dem eigenen Garten, ein ans Bett gebrachtes Frühstück, ein handgeschriebener Liebesbrief, ein selbst zubereitetes Mittagessen, ein selbst komponierter Song... – Es gibt so viele Möglichkeiten anderen eine Freude zu machen!

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Egon Schiele, Embrace (Lovers II), 1917.
Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm.
Österreichische Galerie Belvedere, Wien.


Das vom Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Lagos, Nigeria, der Pulitzer Foundation for the Arts in St. Louis, Missouri und der Menil Collection in Houston, Texas organisierte, interkontinentale Projekt Progress of Love, hat sich die Liebe in ihrem Prozess zum Thema genommen. Was erwarten wir von der Liebe? Wie stellen wir uns die Liebe vor? Welche Erfahrungen haben wir bisher gemacht? Wie verarbeiten wir das Ende der Liebe bzw. den Verlust eines geliebten Menschen? Und welche Rolle spielen unser Kulturkreis, das digitale Zeitalter und die Massenmedien dabei? Diese Fragen versuchen die jungen aus Afrika, Europa und den Vereinigten Staaten kommenden Künstler mit ihren in der Menil Collection in Houston ausgestellten Werken zu beantworten. Der Eintritt der noch bis zum 27. März geöffneten Ausstellung ist kostenlos!

Die Liebe in all ihren Facetten ist auch das Thema des im Verlag Parkstone International erschienenen E-Books Love . Von Tizians Werk Adam und Eva über Rodins Kuss bis hin zu Egon Schieles sich mit aller Kraft umarmenden Liebenden – der Autor Jp. A. Calosse vereint sie alle: Die bedeutendsten Liebespaare der Kunstgeschichte, die romantischsten Momente, die innigsten Küsse. Die Liebe ist und bleibt die größte Inspirationsquelle, die Maler, Bildhauer und sogar Architekten dazu veranlasst, die Meisterwerke ihres Lebens zu schaffen.

C. Schmidt

Friday, December 14, 2012

Rodin, das Fleisch, der Marmor.

Dieser Titel weckt in mir das spontane und immense Verlangen nach einem gut gebratenem Beefsteak, außen scharf angebraten, innen zart rosa und in der Mitte noch etwas blutig, das ganze mit Salz und Pfeffer gewürzt – ein Genuss. Viele Vegetarier und Veganer, die meinen größten Respekt, aber auch mein Unverständnis haben, werden auf dieses Verlangen eher mit Abscheu oder Ekel reagieren.

Fleisch ist generell ein viel erforschtes und heiß diskutiertes Thema. Isst man es oder isst man es nicht? Und wenn ja, ist zu viel rotes Fleisch ungesund? Wie kann ich mich ausgeglichen ernähren. Aber die entscheidende und meistumstrittene Frage überhaupt: Wie bereite ich ein gutes Stück Fleisch zu? Und wie unterscheide ich im Vorfeld ein gutes von einem weniger guten Stück Fleisch? Mehr oder weniger hilfreiche Tipps und Tricks versuchen uns viele Zeitschriften, Kochsendungen und Bücher zu vermitteln und so ist das Beef-Magazin gar nicht mal verkehrt und vielleicht auch gerade deshalb interessant, weil es seinen ungebrochenen Anspruch auf Männlichkeit bewahrt. Und irgendwie haben die Redakteure damit ja auch recht: Fleisch ist männlich – und die Grillsaison beginnt jedes Jahr am 01. Januar und endet am 31. Dezember.

Aber Fleisch ist ebenso sexy. Ja, Fleisch ist sexy, weil ein pures Genussmittel. Im übertragenen Sinne hat sich hieraus ja auch die Fleischeslust ergeben, die Lust auf das Fleisch des anderen Geschlechts – Sex, Erotik und Leidenschaft sind in dieser Lust inbegriffen. Ob Rodin nun ein Steakliebhaber war, ist schwer zu beurteilen, jedoch lag ihm die Darstellung der Fleischeslust: der Lust am Schauen, der Begierde des Fleisches für das Fleisch. Nackte erotische Körper scheinen aus dem Marmor zu entspringen, entstehen aus ihm, zeigen Leidenschaft in der Bewegung, im Moment des Kusses, in der Umarmung.

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Auguste Rodin, Danaid, um 1889.
Marmor, 36 x 71 x 53 cm.
Musée Rodin, Paris.


 

Ob Sie nun Fleischliebhaber, Vegetarier, Veganer oder Frutarier sind, genießen Sie die Skulpturen Rodins – das dem Marmor entwachsende Fleisch – noch bis zum 1. September 2013 im Musée Rodin in der Ausstellung Rodin, la chair, le marbre oder holen Sie sich die Leidenschaft dieses Bildhauers in hochauflösenden Abbildungen mit den verschiedenen Formaten des Verlages Parkstone International nach Hause und entdecken Sie diesen einzigartigen Künstler durch die Augen des großen Dichters Rainer Maria Rilke.

Tuesday, December 11, 2012

Living Marble Masterpieces

I grew up about an hour outside of Philadelphia – a hub of culture, art, and United States history. Being introduced to the arts and science (I still, in my late twenties, love to touch things in the Franklin Institute) at a young age, Auguste Rodin’s sculptures are amongst my earlier memories. I always stared at them the longest and hardest, waiting for them to breathe. You should also know I stood quite a distance away because works like Adam (bronze, modelled 1880-1881) are fairly frightening for a ten year old.

It’s said that marble is the most flesh-like material; naturally cold and hard, it needs to be warm and supple to produce the desired effect. An effect which Rodin always managed to take a bit further in all of his works, whether marble, bronze, or plaster. Viewing the lovers of Eternal Springtime (Philadelphia Art Museum, plaster, modelled 1884), it appears as if they are simply holding their breath for passers-by because they’ve been caught in a private moment and hope to be ignored so they can continue with their business.

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(Okay, not the one in the Philadelphia Art Museum of which I boasted, but equally good!)
August Rodin, Eternal Spring, or Eternal Springtime, probably modelled 1881, executed 1906-1907.
Marble, 71.1 cm.
The Metropolitan Museum of Art, New York.


Greatly admiring Michelangelo, Rodin strove to equal his mastery of the human body so far as giving life to his statues. I would argue that Rodin accomplished this goal many times over, before even travelling to Italy to better study Michelangelo’s works. Depending on the piece, sadness, happiness, strength, despair, or love exudes from Rodin’s masterpieces.

The Danaïd daughters, subsequent to murdering their husbands after betrothal (49 of the 50 girls), were sentenced to the Underworld and forced to carry a jug of water to fill a bottomless bath to wash away their sins. In Rodin’s recreation, the back is beautifully rendered, as is the nape of her neck, but most of all she oozes despair at the profound error of her sin.

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Auguste Rodin, Danaïd, 1889.
Marble, 36 x 71 x 53 cm.
Musée Rodin, Paris.


The Musée Rodin, already a breeding ground for magnificence and splendour, is exhibiting Rodin, flesh and marble now through 1 September 2013. You’ve got plenty of time to go and experience all of the emotions and see the intricacies of Rodin’s masterworks. Also, Auguste Rodin by Rilke is sure to be a much appreciated gift this holiday season! Wonderfully written and breathtakingly illustrated, don’t miss out on these books (Rodin by Rilke) about nearly-modern day Rodin!

-Le Lorrain Andrews

Monday, July 2, 2012

« T’as d’beaux yeux, tu sais ! »

Que l’on soit plutôt « Vous êtes faite pour l’amour ! » ou « T’as de beaux yeux, tu sais ! », personne n’est insensible à une déclaration d’amour du 7ème art. Vivien Leigh et Clark Gable, Michèle Morgan et Jean Gabin, Tippi Hedren et Sean Connery… On ne compte plus les couples mythiques du grand écran !

Autres « toiles », autres couples magiques… Parmi tous les amoureux fixés par les peintres pour l’éternité, si je ne devais en choisir qu’un seul, ce serait Le Couple face au monde (Das Paar vor den Menschen), de Kirchner. Toile pleine de rêve, de sensualité et de mystère : l’homme et la femme, nus sans avoir honte, marchant du même pas en ignorant les autres, qui se moquent d’eux. On dirait un Adam et une Ève chassés de la société par les Hommes mais recréant leur paradis intérieur, fait de force et de tendresse…


Dante Gabriel Rossetti, Paolo et Francesca da Rimini, 1867.
Aquarelle, gouache et gomme arabique sur crayon sur deux feuilles de papier, 43,7 x 36,1 cm.
National Gallery of Victoria, Melbourne.


Deux millénaires de christianisme ont tenté de faire oublier que l’amour, c’est aussi la chair. Si aujourd’hui, le monde moderne occidental oppose sentiments et plaisirs charnels et a tendance à reléguer les seconds dans la sphère privée, il n’en était pas de même chez les Grecs et les Romains, qui assumaient l’aspect physique de l’amour au niveau sociétal.

Vous avez envie d’instants d’éternité dans un monde qui va trop vite ?  Rendez-vous à l’exposition Passions – Five Centuries of Art and the Emotions, présentée au Nationalmuseum jusqu’au 12 août 2012.


Francesco Hayez, Le Baiser, 1859.
Huile sur toile, 110 x 88 cm.
Pinacoteca di Brera, Milan.


En attendant, embrassez d’un seul coup d’œil les plus tendres scènes d’amour de l’histoire de la peinture et de la sculpture, depuis la Renaissance jusqu’aux xxe siècle grâce à Love (version imprimée, version e-book).

Si vous désirez poursuivre votre voyage dans l’histoire de l’art en direction du concret, du réaliste, voire même du grivois, prenez avec vous votre Carte du Tendre et partez à l’aventure ! Contenant des reproductions de très haute qualité, Éloge de la fesse et Fantaisies érotiques (version imprimée, version e-book) seront de précieux alliés pour vous éviter une noyade dans la Mer d’Inimitié ou dans le Lac d’Indifférence.

Et rendez-vous dans les Terre(s) Inconnue(s) !

Love and Passion in Their Time and Place

What is your least favourite thing about Facebook – the most popular social networking tool in existence? I would have to say, just barely beating the 12 engagements a week which are really just a reminder of how lonely I might be someday, it is undoubtedly the mushy, gushy, self-taken photos of a lip-locked couple. That’s nice, I’m happy for you, but do you really need to plaster it all over my newsfeed?

But when did a couple in love start to produce this shuttering, nearly vomit inducing feeling? Certainly artists from the 15th century and beyond were able to find beauty and romance in such imagery. How many of us have fawned over Rodin’s Eternal Idol (1889), Canova’s Psyche Revived by Cupid’s Kiss (1787-1793), and basically any reproduction of Paolo and Francesca (I’m so glad those two crazy kids got together even if their tryst put them in Dante’s second circle of Hell)?


Dante Gabriel Rossetti, Paolo and Francesca da Rimini, 1867.
Watercolour, gouache, and gum Arabic over pencil on two sheets of paper, 43.7 x 36.1 cm.
National Gallery of Victoria, Melbourne.


Looking at Rosetti’s Paolo and Francesca, I am both happy and nervous for them. I know Gianciotto is just waiting to catch them and that their lives will be cut short. But I feel the passion of their stolen kiss, the desire in their intertwined hands.


Francesco Hayez, The Kiss, 1859.
Oil on canvas, 110 x 88 cm.
Pinacoteca di Brera, Milan.


This Risorgimento patriot says goodbye to his wife before going to war, they cannot be sure to see each other again. I want to look away, not because it makes me sick, but because I feel as though I’m intruding on a beautiful, tender moment shared between lovers.

Head over to the Nationalmuseum’s exhibition of Passions – Five Centuries of Art and the Emotions, on through 12 Aug 2012, to see romance at its best. And while you’re at it, pick up Love so the next time you feel the need to display your affection publicly you can first make sure it lives up to the standards of the greatest love imagery there is.

 

If physical passion is more your forte, check out these titles: The Encyclopaedia of Erotica, Erotic Fantasy, and In Praise of the Backside – all guaranteed to stir your imagination and tickle fancy.

-Le Lorrain Andrews