Das Mysterium Liebe in seinen unterschiedlichen Facetten zu beleuchten, haben sich auch die Kuratoren der Ausstellung „All You Need Is LOVE“, die noch bis 1. September 2013 im Mori Art Museum in Tokio zu sehen ist, zum Ziel gesetzt. Die Sonderausstellung findet anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Museums statt und umfasst über 200 Werke aus unterschiedlichen Epochen und Kunststilen.
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Friday, May 31, 2013
Liebe ist...
Einerseits ein tief verankertes, menschliches Grundbedürfnis, das uns alle vereint,und andererseits eines der wohl rätselhaftesten und unerklärlichsten Phänomene im Universum. Die Auffassungen darüber, was wir unter Liebe verstehen dürfen, könnten kaum weiter auseinander gehen. Dies mag nicht zuletzt an den vielfältigen Ausprägungen liegen, in denen uns diese auf geistiger, körperlicherund seelischer Anziehung beruhende Emotion begegnet. Denn die Annahme, dass sich Liebe allein auf zwischenmenschliche Gefühlsbeziehungen beschränkt, ist weit gefehlt. Das Spektrum an potentiellen Adressaten für den Überschuss an persönlicher Zuneigung ist schier unbegrenzt. Wussten Sie beispielsweise, dass Agalmatophilie als wissenschaftlicher Fachbegriff die starke Affinität und sexuelle Anziehung zu (überwiegend nackten) Statuen bezeichnet? Oder dass auch die Liebe zu Teddybären, die so genannte Arktophilie, als psychologisches Phänomen eingehend erforscht ist? Auch Papier (Paperphilie), der Papst (Papaphilie), Friedhöfe und Todesriten (Taphophilie) sowie Duschen und Vollbäder (Taphophilie) können Auslöser für emotionale Hingabe oder sexuelle Erregung sein.
Das Mysterium Liebe in seinen unterschiedlichen Facetten zu beleuchten, haben sich auch die Kuratoren der Ausstellung „All You Need Is LOVE“, die noch bis 1. September 2013 im Mori Art Museum in Tokio zu sehen ist, zum Ziel gesetzt. Die Sonderausstellung findet anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Museums statt und umfasst über 200 Werke aus unterschiedlichen Epochen und Kunststilen.
Das Mysterium Liebe in seinen unterschiedlichen Facetten zu beleuchten, haben sich auch die Kuratoren der Ausstellung „All You Need Is LOVE“, die noch bis 1. September 2013 im Mori Art Museum in Tokio zu sehen ist, zum Ziel gesetzt. Die Sonderausstellung findet anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Museums statt und umfasst über 200 Werke aus unterschiedlichen Epochen und Kunststilen.
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Wednesday, May 29, 2013
Amor es más
Pensamos en amor y lo primero que nos viene a la mente es una pareja, amantes, novios, matrimonio,... Y no nos damos cuenta de lo estrecho de nuestro pensamiento. Porque en realidad ¿qué es el amor? Parece que en la sociedad de hoy este concepto se ha reducido a su vertiente romántica, dejando a un lado el amor a los amigos, a la familia, a una divinidad (o varias, a gusto del lector), a otras personas por el mero hecho de ser humanas, a los animales, amor a las artes, al buen tiempo (un día de primavera en el parque), a la naturaleza, incluso a las cosas.
Thursday, March 21, 2013
Allein aus Freude am Sehen
Allein aus Freude am Sehen und ohne Hoffnung, seine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu dürfen, würde niemand über das Meer fahren (Blaise Pascal)
Seien Sie mal ehrlich: Würden Sie ohne Kamera in den Urlaub fahren? Was wäre heute schon ein Urlaub ohne Urlaubsfotos? Ein Reisebericht ohne Anschauungsmaterial? Die im Titel zitierte Äußerung des französischen Mathematikers und Erfinder des Pascalschen Dreiecks, Blaise Pascal (1623-1662), gilt demnach heute so wie damals.
Dennoch gibt es einen entscheidenden Unterschied: „Früher zeichnete man auf Reisen, um sich erinnern zu können, wo man war. Heute filmt man auf Reisen, um zu erfahren, wo man gewesen ist.“ Das jedenfalls stellte Albert Camus (1913-1960), einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts, bereits mehr als 30 Jahre vor der Erfindung der Digitalfotografie im Jahr 1975 fest. Wie recht er damit doch hat: Denn wie selten nimmt man sich auf einer Reise die notwendige Zeit, um ein Foto zu machen und sich über das betreffende Motiv vor Ort zu informieren? Wie oft fotografieren wir nicht nur die Sehenswürdigkeit selbst, sondern zugleich auch die dazugehörige Informationstafel, um das betreffende Objekt später bequem von zu Hause aus zu googeln und auf diese Weise effizient und zeitsparend alle wichtigen Informationen darüber einholen zu können.

Utagawa Hiroshige, Nächtlicher Blick auf die acht berühmten Orte von Kanazawa, aus der Serie Schnee, Mond, Blumen, Juli 1857.
Farbiger Druck nach Holzschnitt, rechtes Blatt: 36,7 x 24,6 cm; zentrales Blatt: 36,7 x 24,7 cm; linkes Blatt: 36,5 x 24,6 cm.
Baur Sammlung, Genf.
Unser Informationszeitalter und die sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelte Mobilität haben uns das Reisen extrem erleichtert. Während die Generation unserer Großeltern in ihrem Leben (wenn überhaupt) nur eine große Reise gemacht hat, von der im pfleglich behandelten Fotoalbum nur wenige vergilbte Aufnahmen zeugen, verursacht die Urlaubszeit heutzutage wahre Bilderfluten. Der japanische, im heutigen Tokio geborene Maler Utagawa Hiroshige (1797-1858) dagegen, der neben Katsushika Hokusai (1760-1849) bis heute in Japan zu den bekanntesten und beliebtesten Malern zählt, schuf einen einmaligen Reisebericht.
Unterwegs auf dem „östlichen Seeweg“, dem Tōkaidō, vom damaligen Regierungssitz Edos (dem heutigen Tokio) zur kaiserlichen Hauptstadt Kyōto, hielt er nicht nur die sich mit den Jahreszeiten verändernde Landschaft fest, sondern dokumentierte in zahlreichen Werken das alltägliche Leben auf dem Fluss und an den Ufern der Handelsstraße: Blühende Kirschbäume, grüne Reisfelder, das dunkelrot leuchtende Herbstlaub des Ahorns umsäumen die Nebenflüsse und Kanäle, schneebedeckte Gipfel befinden sich im Hintergrund. Auf dem Fluss und am Ufer wird Handel betrieben. In den kleinen Dörfern, buddhistischen Klöstern und Tempeln, in den Städten, auf den Brücken, in den Teehäusern und Palästen – überall herrscht ein geschäftiges Treiben. Handelstreibende, Feldarbeiter mit ihren Reishüten, die Kimono tragende Stadtbevölkerung und lange Festprozessionen bevölkern die Stadtansichten.

Utagawa Hiroshige, Allgemeine Ansicht der Ersten Straße im Nihonbashi-Viertel, Nihonbashi tori Itchôme ryakuzu, August,1858.
Farbholzschnitt, 36 x 24 cm.
Schenkung von Anna Ferris, Brooklyn Museum of Art, New York.
Sein Reisebericht machte ihn zum bekanntesten Künstler des Ukiyo-e, einer Kunstrichtung der Edo-Periode (1603-1868), die sich vor allem das Alltagsleben der Stadtbevölkerung zum Motiv nahm. Die Arbeiten des Künstlers, der eigentlich als Feuerwehroffizier arbeitete, aber von einem Freund und Vorgesetzten die Grundkenntnisse des Malens und der Kalligrafie erlernte und später neben seinem Beruf eine Lehre als Farbholzschnittzeichner begann, übten einen großen Einfluss auf die Impressionisten und vor allem auf Van Gogh aus.
Eine große Auswahl Hiroshiges Werke präsentiert noch bis zum 17. März die aktuelle Ausstellung der Pinacothéque de Paris Hiroshige, l'art du voyage (Hiroshige – Die Kunst des Reisens), die zeitgleich mit einer großen Ausstellung über die Bedeutung des Japanismus im Werk von Vincent Van Gogh (1853- 1890) stattfindet.
Im Verlag Parkstone International sind darüber hinaus mit den E-Book-Titeln Hiroshige von Mikhail Uspensky und Ukiyo-e von Edmond de Goncourt zwei Bücher erschienen, die sich mit zahlreichen Farbabbildungen und interessanten Erläuterungen mit dem Leben und Werk Hiroshiges auseinandersetzen.
C. Schmidt
Seien Sie mal ehrlich: Würden Sie ohne Kamera in den Urlaub fahren? Was wäre heute schon ein Urlaub ohne Urlaubsfotos? Ein Reisebericht ohne Anschauungsmaterial? Die im Titel zitierte Äußerung des französischen Mathematikers und Erfinder des Pascalschen Dreiecks, Blaise Pascal (1623-1662), gilt demnach heute so wie damals.
Dennoch gibt es einen entscheidenden Unterschied: „Früher zeichnete man auf Reisen, um sich erinnern zu können, wo man war. Heute filmt man auf Reisen, um zu erfahren, wo man gewesen ist.“ Das jedenfalls stellte Albert Camus (1913-1960), einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts, bereits mehr als 30 Jahre vor der Erfindung der Digitalfotografie im Jahr 1975 fest. Wie recht er damit doch hat: Denn wie selten nimmt man sich auf einer Reise die notwendige Zeit, um ein Foto zu machen und sich über das betreffende Motiv vor Ort zu informieren? Wie oft fotografieren wir nicht nur die Sehenswürdigkeit selbst, sondern zugleich auch die dazugehörige Informationstafel, um das betreffende Objekt später bequem von zu Hause aus zu googeln und auf diese Weise effizient und zeitsparend alle wichtigen Informationen darüber einholen zu können.
Utagawa Hiroshige, Nächtlicher Blick auf die acht berühmten Orte von Kanazawa, aus der Serie Schnee, Mond, Blumen, Juli 1857.
Farbiger Druck nach Holzschnitt, rechtes Blatt: 36,7 x 24,6 cm; zentrales Blatt: 36,7 x 24,7 cm; linkes Blatt: 36,5 x 24,6 cm.
Baur Sammlung, Genf.
Unser Informationszeitalter und die sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelte Mobilität haben uns das Reisen extrem erleichtert. Während die Generation unserer Großeltern in ihrem Leben (wenn überhaupt) nur eine große Reise gemacht hat, von der im pfleglich behandelten Fotoalbum nur wenige vergilbte Aufnahmen zeugen, verursacht die Urlaubszeit heutzutage wahre Bilderfluten. Der japanische, im heutigen Tokio geborene Maler Utagawa Hiroshige (1797-1858) dagegen, der neben Katsushika Hokusai (1760-1849) bis heute in Japan zu den bekanntesten und beliebtesten Malern zählt, schuf einen einmaligen Reisebericht.
Unterwegs auf dem „östlichen Seeweg“, dem Tōkaidō, vom damaligen Regierungssitz Edos (dem heutigen Tokio) zur kaiserlichen Hauptstadt Kyōto, hielt er nicht nur die sich mit den Jahreszeiten verändernde Landschaft fest, sondern dokumentierte in zahlreichen Werken das alltägliche Leben auf dem Fluss und an den Ufern der Handelsstraße: Blühende Kirschbäume, grüne Reisfelder, das dunkelrot leuchtende Herbstlaub des Ahorns umsäumen die Nebenflüsse und Kanäle, schneebedeckte Gipfel befinden sich im Hintergrund. Auf dem Fluss und am Ufer wird Handel betrieben. In den kleinen Dörfern, buddhistischen Klöstern und Tempeln, in den Städten, auf den Brücken, in den Teehäusern und Palästen – überall herrscht ein geschäftiges Treiben. Handelstreibende, Feldarbeiter mit ihren Reishüten, die Kimono tragende Stadtbevölkerung und lange Festprozessionen bevölkern die Stadtansichten.
Utagawa Hiroshige, Allgemeine Ansicht der Ersten Straße im Nihonbashi-Viertel, Nihonbashi tori Itchôme ryakuzu, August,1858.
Farbholzschnitt, 36 x 24 cm.
Schenkung von Anna Ferris, Brooklyn Museum of Art, New York.
Sein Reisebericht machte ihn zum bekanntesten Künstler des Ukiyo-e, einer Kunstrichtung der Edo-Periode (1603-1868), die sich vor allem das Alltagsleben der Stadtbevölkerung zum Motiv nahm. Die Arbeiten des Künstlers, der eigentlich als Feuerwehroffizier arbeitete, aber von einem Freund und Vorgesetzten die Grundkenntnisse des Malens und der Kalligrafie erlernte und später neben seinem Beruf eine Lehre als Farbholzschnittzeichner begann, übten einen großen Einfluss auf die Impressionisten und vor allem auf Van Gogh aus.
Eine große Auswahl Hiroshiges Werke präsentiert noch bis zum 17. März die aktuelle Ausstellung der Pinacothéque de Paris Hiroshige, l'art du voyage (Hiroshige – Die Kunst des Reisens), die zeitgleich mit einer großen Ausstellung über die Bedeutung des Japanismus im Werk von Vincent Van Gogh (1853- 1890) stattfindet.
Im Verlag Parkstone International sind darüber hinaus mit den E-Book-Titeln Hiroshige von Mikhail Uspensky und Ukiyo-e von Edmond de Goncourt zwei Bücher erschienen, die sich mit zahlreichen Farbabbildungen und interessanten Erläuterungen mit dem Leben und Werk Hiroshiges auseinandersetzen.
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Thursday, September 6, 2012
Repin: realismo y revolución
Hablemos del siglo XIX. Hablemos de Rusia. Hablemos de desigualdades sociales y de bolcheviques. Hablemos de Repin. Ahora que nuestros gobernantes se empeñan en devolvernos a condiciones laborales preindustriales, ahora que hay gente a la que se desaloja por impago y mientras tanto tenemos que pagar la deuda que los bancos dejan tras de sí (somos los basureros del mundo, señores), ahora que quienes se supone que tienen que servir al pueblo ni se molestan en ponerse la careta porque, total, los vamos a votar igual. Ahora Repin está más vigente que nunca.
Este autor ruso perteneciente a Los Itinerantes (Peredvízhniki) dedicó su vida y obra a retratar las desigualdades de la Rusia de los zares (qué lejano suena y qué cerca estamos de volver, llamadme tremendista) representando por un lado las duras condiciones de vida de los campesinos y por el otro el lujo de los poderosos así como la represión contra los principios de revolución (nadie dijo que cambiar el régimen fuera fácil). Me resulta especialmente sobrecogedora la violencia que se respira en Arresto de un propagandista.

Ilya Repin, Arresto de un propagandista, 1880-1889.
Óleo sobre lienzo, 34,8 x 54,6 cm.
Galería Estatal Tretyakov, Moscú.
La relevancia de este autor es tal, que Stalin (de quien podríamos hablar largo y tendido, pero no es el sitio ni en momento) lo adoptó como favorito y fue ejemplo para el realismo socialista (seguro que de vivir en esa época hubiera acabado en un gulag en Siberia por disidente, pero tuvo la suerte de morir en 1930). Irónicamente, el territorio en el que estaba su casa fue anexionado a Finlandia después de la Revolución del 17, por lo que nunca llegó a vivir en la URSS.

Ilya Repin, Retrato de Leon Tolstoi como labrador en un campo, 1887.
Óleo sobre cartón, 27,8 x 40,3 cm.
Galería Estatal Tretyakov, Moscú.
Actualmente, es uno de los máximos representantes de la pintura rusa del XIX (seamos francos, aparte de los iconos religiosos, ¿alguien conoce algo anterior?) y el museo Bunkamura, en Tokio, ha decidido dedicarle una exposición que se podrá visitar hasta el 8 de octubre. Si estás por allí cerca puedes aprovechar para visitarla y, si no, puedes disfrutar en tu casa de este libro magníficamente ilustrado de Grigori Sternin y Jelena Kirillina.
Este autor ruso perteneciente a Los Itinerantes (Peredvízhniki) dedicó su vida y obra a retratar las desigualdades de la Rusia de los zares (qué lejano suena y qué cerca estamos de volver, llamadme tremendista) representando por un lado las duras condiciones de vida de los campesinos y por el otro el lujo de los poderosos así como la represión contra los principios de revolución (nadie dijo que cambiar el régimen fuera fácil). Me resulta especialmente sobrecogedora la violencia que se respira en Arresto de un propagandista.
Ilya Repin, Arresto de un propagandista, 1880-1889.
Óleo sobre lienzo, 34,8 x 54,6 cm.
Galería Estatal Tretyakov, Moscú.
La relevancia de este autor es tal, que Stalin (de quien podríamos hablar largo y tendido, pero no es el sitio ni en momento) lo adoptó como favorito y fue ejemplo para el realismo socialista (seguro que de vivir en esa época hubiera acabado en un gulag en Siberia por disidente, pero tuvo la suerte de morir en 1930). Irónicamente, el territorio en el que estaba su casa fue anexionado a Finlandia después de la Revolución del 17, por lo que nunca llegó a vivir en la URSS.
Ilya Repin, Retrato de Leon Tolstoi como labrador en un campo, 1887.
Óleo sobre cartón, 27,8 x 40,3 cm.
Galería Estatal Tretyakov, Moscú.
Actualmente, es uno de los máximos representantes de la pintura rusa del XIX (seamos francos, aparte de los iconos religiosos, ¿alguien conoce algo anterior?) y el museo Bunkamura, en Tokio, ha decidido dedicarle una exposición que se podrá visitar hasta el 8 de octubre. Si estás por allí cerca puedes aprovechar para visitarla y, si no, puedes disfrutar en tu casa de este libro magníficamente ilustrado de Grigori Sternin y Jelena Kirillina.
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