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Saturday, June 22, 2013

Le tracé des maîtres

J’ai toujours préféré regarder le dessin à la peinture – pour la spontanéité de la ligne, l’authenticité du trait, et l’essence du talent mis a nu de l’artiste. Le dessin, c’est l’intimité, le creux de la main noirci de pierre noire, les taches et les reprises, le dessin c’est le bazar de la pensée en construction, c’est l’imperfection magnifique. Tous les ans en mars, je me régale des deux salons parisiens qui lui sont consacrés - le Drawing Now contemporain au Carrousel du Louvre, et le Salon du Dessin Ancien au Palais de la Bourse – on passe des heures dans les allées, à se demander comment tant d’expressivité peuvent être rendus avec des instruments qui, contrairement à ceux du peintre, sont à priori beaucoup plus accessibles à n’importe quel quidam qui voudrait s’essayer au gribouillis.

Raffaello Sanzio dit Raphaël, Sainte Famille. Plume et encre brune, traces de pierre noire, mise au carreau à la sanguine, 35,7 x 23,8 cm. Palais des Beaux-arts, Lille.
Raffaello Sanzio dit Raphaël, Sainte Famille.
Plume et encre brune, traces de pierre noire, mise au carreau à la sanguine, 35,7 x 23,8 cm.
Palais des Beaux-arts, Lille.


À l’origine d’un tableau de maître, donc, il y a un dessin, qui a commencé parfois en quelques traits sur une feuille qui ne paye pas de mine.

Thursday, December 20, 2012

Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, so würde ich heutenoch ein Apfelbäumchen pflanzen (Martin Luther)

21.12.2012 – Das Ende der Welt?

Gesetzt den Fall, dieser Tag wäre das Ende der Welt. Was würden Sie an Ihrem letzten Tag auf Erden machen?

Am 21. Dezember 2012 endet ein wichtiger Abschnitt des Maya-Kalenders und gleichzeitig kommt es zu einer astronomischen Besonderheit: Die Sonne wird sich – von der Erde aus betrachtet – zur Wintersonnenwende am 21. Dezember im Zentrum der Milchstraße befinden, eine Konstellation, die nur etwa alle 26 000 Jahre eintrifft und für viele den Grund dazu liefert, sich die verrücktesten Theorien und Endzeitszenarien auszumalen: Erdbeben, Schwarze Löcher, Außerirdische, eine Verschiebung der Pole, das Ende der Welt ausgelöst durch einen radioaktiven Strahl ... .

 

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Henry Fuseli, Der Albtraum, 1781.
Öl auf Leinwand, 101,6 x 126,7 cm. The Detroit Institute of Art, Detroit.


Das Sprichwort „Lebe jeden Tag so, als wäre es dein Letzter! bekommt in diesem Zusammenhang einen nahezu sarkastischen Beigeschmack. Ebenso all die Ratgeberliteratur, die seit einigen Jahren die Regale der Buchhandlungen und heimischen Wohnzimmer überflutet: Während zu Luthers Zeiten ein erfülltes Leben nach dem Volksmund drei Komponenten umfasste, nämlich ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen, existieren heutzutage für ein erfülltes Erdendasein schier unendliche to-do-Listen.

Die bekannteste unter diesen Listen stellt vermutlich der von der Reisejournalistin Patricia Schultz 2003 veröffentlichte Titel 1 000 Places to See Before You Die (1000 Orte, die man sehen muss, bevor man stirbt) dar. Die Erstausgabe dieses Weltreiseführers war in Deutschland mit über 750 000 verkauften Exemplaren 273 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zahlreiche ähnliche Titel folgten: Darunter die 1001 Bücher: die Sie lesen, 1001 Filme, Gärten und Gemälde: die Sie sehen und 1001 Songs: die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist.

Zahlreiche weitere Must-do-Listen kursieren im Internet – Definitiv nicht die richtige Literatur für den letzten Tag auf Erden. In unserer Zeit ist es allem Anschein nach nicht einfach, sein Leben mit einem ruhigen Gewissen für erfüllt zu betrachten, zu viele Plätze, Bücher, Songs, Gerichte, Kunstwerke, die man kennen sollte. Würde man all diese Ratgeber ernst nehmen, wäre das Leben ein reinster Wettlauf mit der Zeit. Natürlich ist es wichtig viel von der Welt zu sehen und möglichst viel Neues auszuprobieren, dennoch sollte der Genuss dabei nicht zu kurz kommen.

 

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Pieter Claesz., Stillleben mit Totenkopf, Folianten, Taschenuhr und erloschener Öllampe, 1630. Öl auf Holz, 39,5 x 56 cm. Mauritshuis, Den Haag.


Sein Lieblingsbuch zum dritten Mal lesen? Mit seinen Freunden jedes Jahr den Winterurlaub in derselben Skihütte im Harz verbringen und am Silvesterabend gemeinsam Dinner for One gucken? Dafür bliebe gar keine Zeit, aber genau das ist das Schöne im Leben: Die Gewissheit, dass manche Dinge in unser schnelllebigen Zeit einfach so bleiben, wie sie sind. Tage, wie der 21.12.2012 sollten uns lediglich daran erinnern, jeden einzelnen Tag zu genießen und unsere Zeit auf Erden zu nutzen, und zwar auf die Art und Weise, wie es für uns persönlich am Besten ist, da braucht es keine Listen. Hören Sie einfach auf Ihr Bauchgefühl!

Die Ausstellung Death: A Self-portrait der Wellcome Collection in London zeigt bis zum 24. Februar 2013 (und damit weit über den vermeintlichen Weltuntergang hinaus) rund 300 Werke, die sich mit der Ikonografie des Todes und unseren komplexen und widersprüchlichen Einstellungen dem Tod gegenüber auseinandersetzen. Neben historischen Artefakten, wissenschaftlichen Proben und Ephemera aus der ganzen Welt gibt es neben alten Inka-Schädeln, seltene anatomische Zeichnungen und Drucke von Rembrandt, Dürer und Goya, Vanitas-Gemälde sowie Installationen des 20. Jahrhunderts zu sehen. Die Ausstellung ermöglicht eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Tod und erinnert den Besucher nicht nur daran, dass die Tage auf Erden begrenzt sind, sondern fordert gleichzeitig dazu auf, etwas aus dieser begrenzten Zeit zu machen.

Viele berühmte Maler haben sich in ihrer Kunst mit dem Tod und dem Leben nach dem Tod auseinandergesetzt. Erfahren Sie mehr über den Teufel in der Kunst und die Kunst Rembrandts, Dürers und Goyas mit den im Verlag Parkstone-International erschienen Titeln Satan, Beelzebub, Luzifer - Der Teufel in der Kunst von Arturo Graf, dem von Victoria Charles herausgegebenen Sammelband Rembrandt - Maler, Kupferstecher und Zeichner sowie mit den E-Book-Titeln Dürer und Francisco Goya. von Arturo Graf und gönnen Sie sich ruhig die Zeit, die Bücher mehr als einmal zur Hand zu nehmen.

In diesem Sinne: Carpe diem!

C. Schmidt

 

Monday, December 17, 2012

Weltuntergang mit anschließender Aftershow-Party

Der Weltuntergang scheint dieses Jahr wieder einmal zum Greifen nah und selbst bei Facebook lädt eine Gruppe zum Weltuntergang mit anschließender Aftershow-Party ein. Zittern oder Zelebrieren wir diesem Tag entgegen?

Der 21. Dezember 2012 wurde aufgrund des endenden Maya-Kalenders zum letzten Tag der Erde erklärt. Dass dieser Kalender aber nur das Ende eines Zyklus‘ bedeutet und laut den Maya logischerweise ein weiteres neues Zeitalter beginnt, verschwiegen viele Interpreten und Katastrophenforscher. Nur einige kompetente Wissenschaftler widerlegten diesen vermeintlichen Untergang anhand des Dresdner Codex.

Doch nicht nur endende Maya-Kalender, sondern vor allem zahlreiche Weltuntergangspropheten versprechen und versprachen immer wieder die Apokalypse. Neben zahlreichen Astronomen finden sich religiöse Glaubensgemeinschaften wie die Mormonen und die Zeugen Jehovas unter den Weltuntergangs-Verkündern. Und auch Girolamo Savonarola oder Martin Luther (sogar mehrfach) gliedern sich ebenso in die Reihe der Propheten der bisher nie stattgefundenen Weltuntergänge ein wie Nostradamus, Sir Isaac Newton, Charles Manson oder der Modemacher Paco Rabanne.

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Pieter Bruegel d. Ä., Sturz der gefallenen Engel, 1562.
Öl auf Holz, 118,5 x 162,5 cm.
Koninklijke Musea voor Schone Kunsten van België, Brüssel.


Doch wie haben wir uns diesen Weltuntergang vorzustellen? Vermeintlich genaue Daten liefern uns regelmäßig Wahrsager, Sektenführer, Wissenschaftler oder einflussreiche Persönlichkeiten; die Bilder liefert uns jedoch die Kunst. Seit Jahrhunderten stützen bildende Künstler unseren Glauben an das Ende der Welt, den Höllenschlund, die Welt bevölkernde Monster und Ungeheuer oder, ganz modern, an Außerirdische, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Und trotz der schauerlichen Darstellungen von Drachen, Mischwesen und Ungeheuern wahren doch vor allem Künstler wie Bosch, Dürer oder Mantegna den künstlerischen Anspruch. Ihnen gelingt es, das Schöne im Hässlichen zu offenbaren.

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Andrea Mantegna, Schlacht der Meeresgötter, um 1470-1475.
Kupferstich, 28,3 x 82,6 cm.
Devonshire collection, Chatsworth House, Chatsworth.


Wenn Sie sich von der Schönheit der Darstellungen apokalyptischer Visionen mit all ihren Monstern und Ungeheuern überzeugen lassen wollen, so haben Sie auf jeden Fall noch bis zum 10. März 2013 in der Ausstellung Beautiful Monsters: Beasts and Fantastic Creatures in Early European Prints in der Art Gallery of Alberta, Edmonton, Kanada, die Gelegenheit dazu. Falls Sie den Weltuntergang zu Hause erwarten, finden Sie mit dem Buch Apokalypse von Camille Flammarion oder, wenn Sie es weniger skurril mögen, mit dem Buch Tiergemälde von John Bascom, beide im Verlag Parkstone International erschienen, einen idealen Zeitvertreib.

Thursday, December 13, 2012

Where the Wild Things Are

It is at dusk that our imaginations and fears start to play tricks on our minds.  The sun-filled, logical part of the day is over. Twilight deepens.  Looming shadows, the scuttling of animals, and eerie, indiscernible shapes; the witching hour approaches.  This is the time, walking home from work on a cold winter’s night, when your brain conjures up all those things that go bump in the night.  You walk faster, trying to get ahead of the possible footsteps behind you, jump at the tree branch when it brushes your shoulder, and peer ahead into the gloom, trying desperately to make out what the troll-like shape is in front of you (it’s a wheelie bin).


Now, transfer those feelings of wintery evening walks back to a time when people still actually believed in the creatures of the night, to a time when such mythological creatures were symbols of doom, and to a time when they were used as warnings; to frighten and warn people away from religious and moral transgressions.  In the 15th, 16th, and 17th centuries, witch-hunts were a prevalent issue.  Folk-stories about wolves and other predators waiting in the depths of forests were used to frighten small children into being good.  Tales such as these, which the Brothers Grimm were so good as to collect for us, were allegories for good and evil.  The unknown and the unexplained were evil, the known and explainable were good.

 

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Leonardo da Vinci. Study for the Fight against the Dragon, c. 1480. Pen and ink, grey wash, 19 x 12.5 cm. Musée du Louvre, Paris.


Artists of these time periods were able to use these stories and their own imaginations to create works to frighten, intrigue, and instruct.  Leonardo da Vinci was one such artist.  Perhaps best-known for the Mona Lisa, the Virgin of the Rocks etc., it is also true that he composed many studies using mythological creatures.  In one such, his study of a knight killing a dragon is both fantastical and allegorical; the dragon being the symbol of evil, and the knight-in-shining-armour... well, being the knight-in-shining-armour.

 

Hieronymus Bosch. The Garden of Earthly Delights, c. 1500-1505. Oil on panel, 220 x 389 cm (triptych). Museo Nacional del Prado, Madrid.
Hieronymus Bosch. The Garden of Earthly Delights, c. 1500-1505. Oil on panel, 220 x 389 cm (triptych). Museo Nacional del Prado, Madrid.


 

Artists such as Hieronymus Bosch understood the human fascination with the fantastic, and the mythical.  A fascination we retain today.  (Think Twilight, the Lord of the Rings, Harry Potter...)  This understanding of the human mindset led to Bosch’s work ‘The Garden of Earthly Delights’ to becoming one of the single most well-known pieces of art to come out of the 16th century.  The creatures which sprung out of his imagination and onto the canvas in the central panel also serve as allegories.  The fictional creatures such as mermaids and mutated unicorns (no longer the pure white of the Garden of Eden panel, and no longer pure horse) serve to portray the indulgences and excesses of mankind, initially fun and exciting, but in the end , they lead to creations far out of the realms of my ‘bump in the night’ imagined creatures.  (See the third panel.)

So, it seems that every century has had a creepy, winter’s night walk feeling. But the best part about experiencing it in this century? For me, it’s getting into my warm, well-lit hallway, and laughing at myself for all the stories I’ve been making up in my head.  I’ll take the walk over a witch-hunt any day!

 

To experience the mythical and the monstrous, without having to endure the feeling that ghouls and ghosties are on your trail, check out the Beautiful Monsters exhibition at the Art Gallery of Alberta, Edmonton(Canada).  Being held until the 3rd March 2013, banish your winter blues by taking a walk on the mythological wild side with artists such as Dürer, Callot, and Beham.  For a perhaps more local night in (and what could be more local than your own sitting room?) try cosying up to a copy of John Bascom’s Beauty of the Beast.

Tuesday, October 23, 2012

Breaking up and making up

When I think of the relationship between Russia and Germany the first thing that comes to mind is Carrie and Mr Big or maybe Ross and Rachel for those of you that never dug into Sex and the City – in which case, shame on you. The on-again, off-again saga of their affairs is almost too much for the common person to handle.

They’re on – they’re politicking together and mutually militaristic; Russia is sharing her energy sources because of her dependence on Germany’s finances. If that’s not a relationship, I don’t know what is! And then Leo von Caprivi had to go and cut Russia out, ruining the three-way alliance with Austria. Certainly, they were on a break!

 


Albrect Dürer, Portrait of a Young Woman, 1505.
Oil on wood, 26 x 35 cm.
Kunsthistorisches Museum, Vienna.


 

They’re off – they’re warring against each other in WWI, ending with Germany helping to send in the dogs – rather Vladimir Lenin.

Shortly thereafter, they are back on due to social stigmatisation from the rest of the world, which is quickly ruined with Germany’s anti-Communist, anti-Slav rhetoric and Hitler’s invasion of the Eastern Front – leading to the bloodiest conflict in history. I think we can all agree Germany wasn’t the nicest kid on the block during this time.

 


Max Beckmann, Self-Portrait with a Scarf, 1917.
Oil on canvas, 80 x 60 cm.
Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart.


 

Slowly the two realised they had more in common than not after the fall of the Wall and Socialism. They’ve managed to remain amicable over the past 30 years – not discussing their differences, but revelling in their similarities.

It is in their similarities that we are able to see marks of Russia in Germany’s art, history, and culture, and vice-versa. Positive spurts and splashes of colour and light, sound and beauty, harmony between the two cultures. And isn’t that all the world needs right now? Harmony amongst the masses, a sharing of art and culture?

Go see Russians & Germans. 1000 Years of Art, History and Culture, on at the Neues Museum, now through 13 January 2012, for the nuances of the tumultuous millennium-long love affair between these two fascinating countries. Also, keep an eye out for German Painting by Franz Dülberg for even better insight into their artistic relations.

 

-Le Lorrain Andrews

 

 

Monday, May 21, 2012

Dürer – Mathematiker und Künstler

Wie lassen sich Kunst und Mathematik vereinen? Wenn wie bei Albrecht Dürer der kreative Geist des Künstlers und der logische  Verstand des Mathematiker hier und da im Laufe der Kunstgeschichte zusammen fanden, entstanden großartige Kunstwerke.

Albrecht Dürer, der Druckgrafiker der deutschen Renaissance, leistete mit der Veröffentlichung verschiedener Werke zu mathematischen Prinzipien, zur Perspektive oder auch zu idealen Proportionen einen entscheidenen Beitrag zur Mathematik. Zur selben Zeit wie die Universaltalente Leonardo da Vinci und Piero della Francesca hat auch Dürer Kunst und Mathematik erfolgreich miteinander verbunden und gelangte  so zu einer „ultimative Wahrheit”. Sein Kupferstich Melencolia I (1514) ist dafür  ein unumstrittenes Beispiel:



Gelehrte haben Jahrhunderte damit verbracht, den „Rhomboederstumpf” in der linken Bildhälfte auf seine mathematische Genauigkeit hin zu analysieren, um ihn letzendlich als exakte geometrische Wiedergabe anerkennen zu müssen. Aufgrund aller die Winkel und Seitenverhältnisse betreffenden Kalkulationen, eigentlich Thema einer mathematischen Erörterung, wird die komplexe Geometrie hier zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung.

Was inspirierte diese wissenschaftliche Kunst oder künstlerische Wissenschaft? Bei allen aus der Verschmelzung von Künstler und Mathematiker hervorgegangen Werken trägt die Mathematik offenbar zur Verschönerung der Kunst bei. Bereits bei den alten Ägyptern beispielsweise galt beim Bau ihrer Pyramiden der „Goldene Schnitt”  als „ästhetisch ansprechend”.

Aber muss schöne Kunst auch immer mathematisch korrekt sein?

Lernen Sie Dürer und eine Reihe anderer europäischer Künstler in der Ausstellung Dürer and Beyond: Central European Drawings 1400-1700 im New Yorker Metropolitan Museum of Art noch bis zum 3. September 2012 kennen. Als Einstimmung können Sie die großartigen Werke Dürers in diesem reich bebilderten und qualitativ hochwertigen Kunstbuch genießen.

Wednesday, May 16, 2012

Dürer: the Mathematical Artist

I have long considered the artist and the mathematician to be incompatible specimens; geeks and creatives; oil and water. But artists such as Dürer, accomplished in both art and mathematics, certainly make a good case against my point of view.

German Renaissance printmaker Albrecht Dürer made significant contributions to mathematics in literature, publishing works about the principles of mathematics, perspective and ideal proportions. He succeeded at a time when other great thinkers, including polymaths Leonardo da Vinci and Piero della Francesca were thinking in new ways, combining art with mathematics as a way of expressing an ‘ultimate truth’. Nothing conveys Dürer’s capacity for combining the two like his famous engraving Melancholia I (1514):



Scholars have spent centuries analysing the truncated ‘rhombohedron’ (a kind of leaning cube shape) on the left of the image, as the exact geometry of the solid depicted is a subject of some academic debate (all of which involve ratio and angle calculations – not the typical ponderings of an arty type). ‘Dürer’s Solid’, as it is now known, is now part of a larger mathematical theory called the ‘Dürer Graph’ – his mathematical influence remains rife today.

Whatever inspired the creation this scientific art (or artistic science)? It seems the general feeling amongst the artist/mathematician hybrids is that mathematics makes art more beautiful.  The ‘Golden Ratio’ for example, applied by the Ancient Egyptians for the building of the pyramids, was regarded as being ‘aesthetically pleasing’.

Does mathematics really enhance art? The jury is still out.

Get to know Dürer and a wealth of other European artists in Dürer and Beyond: Central European Drawings 1400-1700 at The Metropolitan Museum of Art, exhibiting until the 3rd September 2012. Alternatively, treat yourself to Dürer's most influential works with this beautifully illustrated high-quality art book.