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Sunday, February 3, 2013

Midlife-Crisis

Nicht einmal die Wechseljahre sind den Männern als rein weibliches Phänomen heilig. Die Midlife-Crisis, mittlerweile auch in Studien belegt, ist das männliche Pendant zu den Wechseljahren und der Menopause. Zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr kann es passieren, dass er den sicheren Job an den Nagel hängt, um sich noch einmal selbst zu verwirklichen. Yogakurse und die jüngere Geliebte gehören ebenso zum neuen Alltag wie das Motorrad in der Garage, die neue Lederjacke oder die Haartönung.

Auch geht er jetzt wieder drei Mal die Woche joggen, trifft sich neuerdings auch unter der Woche wieder mit Freunden und versucht am Wochenende die Nacht zum Tag zu machen. Alles nur, um sein Bedürfnis nach jugendlichem Leichtsinn zu stillen.

Und an dieser Stelle muss ich zugeben: Ich habe mal wieder alles richtig gemacht und behaupte, dass mein Partner das Programm der Midlife-Crisis schon fast komplett auf seiner To-do-Liste abgehakt hat – und das vor dem 40.! Den doch recht gut bezahlten Job hat er zugunsten einer Selbstständigkeit geopfert, der Yogakurs liegt gefühlte 5 Jahre zurück, die Partnerin ist offiziell in den Endzwanzigern, die Lederjacke (wenn auch nicht das sportlichste Modell) existiert und auch das „Renature“ steht im Badschrank. Vielleicht geht er nicht 3 Mal die Woche joggen, aber bei schönem Wetter trifft man ihn schon des Öfteren im Park. Seine Freunde werden auch weiterhin unter der Woche nicht auf ihn verzichten müssen und am Wochenende wird die eine oder andere Nacht auch mal mit Kopfschmerzen bestraft. Was bisher nicht auf der Liste erscheint, ist – ganz zu meinem Leidwesen – das Motorrad, aber wir verhandeln gerade über eine zweite Schwalbe.

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Walter Crane, Schwäne, 1875.
Tapetenmuster, Gouache und Wasserfarbe, 53,1 x 53 cm.
Victoria & Albert Museum, London.


Ob nun die 30 für die Frau oder die 40 für den Mann als die erste größere Hürde erscheint, auch das Älterwerden ist alles eine Frage der Einstellung. Gegen die Wechseljahre und die Midlife-Crisis kann man sich nicht schützen, aber mit einer positiven Lebenseinstellung und ein wenig Kreativität definitiv wappnen.

Eine Ausstellung, die 40 Künstler vereinigt, die alle das Alter der Midlife-Crisis oder der Wechslenjahre noch nicht erreicht haben, zeigt das Smithsonian American Art Museum in der Renwick Gallery in Washington, D.C. noch bis zum 3. Februar 2013 mit der Ausstellung 40 under 40: Craft Futures. Wenn Sie sich neben den modernen Erzeugnissen außerdem für die Geschichte des Kunsthandwerks interessieren, holen Sie sich den Titel Arts & Crafts von Oscar Lovell Triggs aus dem Sortiment des Verlages Parkstone International nach Hause.

Thursday, January 24, 2013

Don’t just do something – sit there.

In theory yoga is this beautiful, wonderful, spiritual experience that is meant to cleanse mind, body, and soul. In practice yoga causes a slew of frowned upon words to come flying out of my mouth at record speeds. It is a deep, dark torture which we, as masochists, inflict upon ourselves day after day of shaking cores, trembling arms, and ready-to-collapse legs. We stretch ourselves in ways we never thought possible, only to discover they are possible, but will we be stuck this way forever?

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“Son, if you don’t finish this portrait soon…”
Édouard Manet, Mr and Mrs Auguste Manet, 1860.
Oil on canvas, 110 x 90 cm.
Musée d'Orsay, Paris.


The idea of sitting still long enough to have my portrait painted makes my muscles ache in a way that I’ve only known through Downward-Facing Dog (the most bastardly position of all yoga forms). Though I have flirted with the idea of recreating the nude sofa scene in Titanic, I’m just not sure I could take the prolonged torture of not only remaining still, but also keeping my face from contorting or appearing as bored as I imagine I would feel. (Fun fact: Leonardo DiCaprio did NOT sketch Kate Winslet; those are James Cameron’s hands!)

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Édouard Manet, Street Singer, c. 1862.
Oil on canvas, 171.1 x 105.8 cm.
Museum of Fine Arts, Boston.


Without portrait painters and patient subjects, prior to the 1840s, we would have no idea what people of the past looked like. While, for some people, we are likely better being unaware of their looks (or odours) – considering the slow advancement in personal hygiene and photoshop – it would be more difficult to learn from the fashion faux pas of history.

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Now, that’s a portrait I could easily pose for.
Édouard Manet, The Dead Toreador, probably 1864.
Oil on canvas, 75.9 x 153.3 cm.
Widener Collection, National Gallery of Art, Washington, D.C.


I certainly would not recommend being painted in Downward-Facing Dog; all of your blood would pool in your brain and you would assuredly die. See Manet: Portraying Life at the Royal Academy of Arts London from 26 Jan through 14 April for some postural suggestions concerning your next portrait painting. Also admire the intense richness of Édouard Manet’s many portraits in Manet by Nathalia Brodskaya.

-Le Lorrain Andrews